Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, und schon ist man wieder mitten drin im Alltagstrott. Die Tage sind grau und kalt und viel zu kurz. Wie du es schaffst, die Zeit optimal zu nutzen und sie gleichzeitig zu genießen, zeigen wir dir.

So kann der Tag beginnen

Wie kannst du entspannt in deinen Tag starten? In erster Linie ist unser Mantra: Kein Stress! Ganz egal, wie deine ersten Schritte in einen neuen Tag aussehen, mache sie bewusst und mit Ruhe. Und den Auftakt sollte gewiss kein rasselnder, scheppernder Wecker bilden. Ein sogenannter Lichtwecker zaubert dir einen realistischen Sonnenaufgang direkt ins Schlafzimmer, der dich, auf Wunsch sogar mit Vogelgezwitscher oder anderen Naturklängen sanft wachküsst.

Eine Runde Yoga oder, wenn du noch etwas liegenbleiben willst, auch eine entspannte Meditation bietet sich als Schritt zwei an. Während du dich dann deinem persönlichen Beautyritual widmest, genießt du ein Glas heißes Wasser mit frischer Zitrone, denn das weckt alle Lebensgeister. Deinen kleinen Spa-Morgen schließt du mit einem Spritzer deines Lieblingsduftes ab. Unser Favorit ist derzeit Gold-Issime, der uns an sonnengewärmte Orangen erinnert – und an das vitaminreiche Frühstück, das wir uns im Anschluss zaubern. Extratipp: Overnight Oats kannst du ganz simpel vorbereiten. Einfach Haferflocken, (Pflanzen-)Milch und Nüsse über Nacht im Schraubglas quellen lassen, dann musst du sie morgens nur mit frischen Früchten und Honig toppen. Kein Stress am Morgen!

Entspannt durch die Rush Hour

Nun steht für dich der Weg zur Arbeit, zur Uni oder zur Schule an. Zugegeben, im trubeligen Pendler-Morgen ein wenig Raum für Achtsamkeit zu gewinnen, kann schwierig sein. Aber es ist nicht unmöglich! Höre dir auf dem Weg eine spezielle Entspannungs-Playlist oder einen Podcast, der zum Nachdenken und zur Selbstreflexion anregt, an. Bist du nicht gerade allein im Auto unterwegs, schirmst du mit Noise-Cancelling-Kopfhörern jeden noch so redseligen Fahrgast in Bus und Bahn geschickt aus. Aber Vorsicht: Zur Achtsamkeit gehört auch, dass du als aktiver Teilnehmer im Straßenverkehr auf deine Mitmenschen achtest. Als Fußgänger oder Radfahrer kannst du aber ebenso gut deine Achtsamkeit trainieren: Was für Geräusche nimmst du wahr? Riechst du den frisch gebrühten Kaffee und die Brötchen der Bäckerei, an der du vorbeikommst? Hörst du trotz Straßenlärm die Vögel singen, wenn du ganz genau hinhörst? Du wirst sehen: Der Weg, der dir sonst vielleicht lästig vorkommt, wird so richtig (ent-)spannend.

Mach mal Pause

Angekommen beim Job, in der Uni und in der Schule ist natürlich volle Konzentration angesagt. Wichtig ist aber, dass du dir über den Tag verteilt kleine Auszeiten nimmst, in denen du einen klaren Kopf bekommen kannst. Unsere Tipps sind hier: Gehe an die frische Luft, wann immer möglich. Strecke dich, atme tief ein und aus und nehme deine Umgebung wahr. Das Kitzeln der Sonnenstrahlen auf deiner Nase, den frischen Wind in deinem Gesicht. Dieser kleine Sauerstoffkick ist mindestens so hilfreich wie eine Tasse Kaffee.

Für Schreibtischtäter

Ist dein Tag einmal besonders anstrengend und du kommst gefühlt nicht vom Schreibtisch weg, lohnen sich eine gut ausgestattete Teeschublade und eine schöne Tasse des Heißgetränks als kurze Auszeit. Hochwertige Tees gibt es für jeden Geschmack und jede Gemütslage. Beruhigender Lavendeltee, wenn du dich über deine Kollegen geärgert hast, fruchtig-süßer Tee gegen die kleine Heißhungerattacke, ein kräftiger Schwarztee, wenn dein Energielevel sinkt sind nur einige Beispiele. Hast du keinen Zugang zu einer Teeküche, bereitest du dir einfach deinen Lieblingstee in einer speziellen Tee-Thermoskanne zu Hause vor oder entschwindest schnell zur nächsten Kantine, Cafeteria oder Mensa. Übrigens: Ein kleiner Flakon deines Lieblingsdufts, wir denken hier beispielsweise an unsere Mini-Reihe, in deiner Schreibtischschublade verschafft dir ebenfalls ein kleines Getaway: Ob du dich nun mit ein paar Spritzern erfrischt oder einfach kurz am Duft schnupperst: Fakt ist, dass der wohlig-vertraute Duft dir auf schnellstem Wege ein heimeliges Gefühl beschert.

Feierabend, wie das duftet

Auch der längste Schul-, Arbeits- oder Unitag hat einmal ein Ende – versprochen! Wir wissen, die Versuchung, erst einmal auf die Couch zu fallen und dann dort mit dem Pizzaservice zu versacken, ist groß, besonders, wenn keine Termine und Verpflichtungen mehr anstehen. Dem kannst du zuvorkommen, indem du dich, vielleicht nach einer entspannenden Dusche, selbst an den Herd stellst. Du wirst es kaum glauben, aber Gemüse schnippeln, Saucen rühren und Kräuter zupfen kann wirklich entspannend und beinahe meditativ sein. Und das Beste: Das Ergebnis ist eine köstliche, gesunde selbstgemachte Mahlzeit, die du mit Genuss verspeisen kannst und das natürlich auch auf der Couch.

Träume den Kopf frei

Wusstest du, dass das blaue Licht von Monitoren, also auch von Handy und PC, anstrengend für die Augen und alles andere als entspannend ist? Deshalb: Handy, Laptop und Fernseher schon ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen ausschalten! Keine Sorge, diese neu gewonnene Freizeit kannst du ganz achtsam füllen, denn noch bist du vielleicht wach genug und hast die Muße, deine Gedanken schweifen zu lassen. Von was träumst du, welche Ideen, Bilder und Pläne kommen dir in den Sinn? Du wirst sehen, dass dein Geist nach kurzer Zeit auf Hochtouren läuft und dir eine Eingebung nach der anderen beschert. Wenn du Lust hast, schreibe deine Einfälle in ein schönes Notizbuch, damit du sie später vielleicht in die Tat umsetzen kannst. Du wirst sehen: Nach deiner Gedankenreise ist dein Kopf ganz leicht und du kannst sanft in den Schlaf finden und dann ausgeruht in den nächsten Tag starten. Hab eine entspannte Zeit!